Ein Übersetzer kann in seinem Beruf auch dann erfolgreich sein, wenn er die Sprache nicht über ein Studium erlernt hat. Eine Ausbildung ist ebenfalls möglich und bedeutet nicht zwangsläufig schlechtere Berufschancen.

Die Ausbildungsdauer zum Übersetzer beträgt drei Jahre bei einem Studium und zwei bis drei Jahre an einer Berufsfachschule. Wer studiert, muss sich für eine erste Fremdsprache und ein Fachgebiet entscheiden.
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In Bayern gibt es die Möglichkeit gar nicht, den Weg des Übersetzers zu studieren. Hier kommen die Berufsakademien für die Ausbildung in Frage und diese endet dann mit dem Titel des „Staatlich geprüften Übersetzers“.
In den Übersetzungsbüros werden immer wieder Stellen für die Ausbildung zum Übersetzer angeboten. Dabei handelt es sich aber nicht in dem Sinne um eine Ausbildung, wie sie zum Beispiel bei einer kaufmännischen Ausbildung im dualen System mit Praxis und Berufsschule vorliegt. Hierbei geht es vielmehr um den Erwerb der praktischen Kompetenz und die Ausbildung ist dann vergleichbar mit der eines Trainees.
In der Regel schließt sich an jede Ausbildung eine längere Zeit der Praxis an, ehe ein Übersetzer freiberuflich arbeitet. Nur so kann er auch die Feinheiten des Berufs erlernen, die nicht nur darin bestehen, sich die jeweilige Sprache so gut wie möglich anzueignen, sondern auch die Eigenheiten des Berufs. Für dessen erfolgreiche Ausübung müssen weitere Kompetenzen erworben werden, die das Wissen um die tägliche bürokratische Arbeit betreffen. Schließlich gehören auch die Buchhaltung dazu, das Berechnen von Honoraren und Kenntnisse über Versicherungen und Finanzen allgemein.
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